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Spezialregeln Drucken E-Mail
Donnerstag, 8. März 2007
Neben den allgemein angewandten Regeln existieren eine Vielzahl von Unterschieden in der Behandlung  von Spezialfällen. Hier die wichtigsten Regelvarianten in der Übersicht.

Zusammengewürfelte Ergebnisse

Eine sehr verbreitete Variante besagt, das Straßen und Generäle nur dann als solche gelten, wenn sie in einem Wurf, d.h. ohne Herauslegen eines oder mehrerer Würfel, zustande gekommen sind. Ansonsten werden sie als "zusammengewürfelt" bezeichnet und als gewöhnliche Hausnummern behandelt.

 

Mehrere 6en in einem Wurf 

Erzielt ein Spieler mehrere 6er in einem Wurf und hat er noch mindesten einen Wurf zur Verfügung, so darf er eine (bei zwei 6en) bzw. zwei (bei drei 6en, also General-6) zu  einer 1 umdrehen. Die übrigen 6en dürfen allerdings nicht stehen gelassen werden sondern müssen wieder zurück in den Becher.

 

Schock Out Hand 

Ein Schock-Out, bei dem alle 1en im gleichen Wurf erzielt werden, wird als "Schock Out Hand" oder auch "Schock Aus Natur" bezeichnet. Dieser Wurf gilt vielerorts höherwertig als ein zusammengewürfelter Schock Out.

 

Honecker 

Die Kombination 2-2-1, eigentlich der niedrigste mögliche Wurf, wird in einer Variante auch als zweithöchster Wurf gewertet. Sein Wert beträgt dann 9 Strafmarken.

 

Jule bzw. "Scharfe Sieben" 

Die Kombination 4-2-1 ("Jule" oder "Sieben" genannt) wird in einer beliebten Variante als zweithöchster Wurf nach dem Schock Out angesehen. Ihr Wert beträgt sieben Strafmarken. Findet diese Regel Anwendung, wird das Spiel auch gerne "Jule" (und nicht "Schocken") genannt.

 
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